30 Juni 2008

Dirk&Werner, Main-Radtour 2008, Radkilometer 460

Bilder von der Stadt, der Burg und dem Camping Wertheim... Mit Ente.

EM-Finale beim public viewing auf dem Marktplatz Wertheim.
Verdientes 1:0 für Spanien, die beste Manschaft des Turniers. Hätte unsere Manschaf gespielt wie gegen Portugal, sie hätte gewinnen können. So konnte sie es nicht und das war nicht die Schuld des Trainers.


Heute habe ich den neuen Roman von William Gibson zuende gelesen. Nochmal Dank an Franz Wegener, für das tolle Geburtstagsgeschenk!

Eigentlich wäre der Titel "Spook Country" mit "Land der Spione" sinngemäß übersetzt. Dass daraus für die deutsche Übersetzung "Quellcode" gemacht wurde, erkläre ich mir damit, dass der Verlag einen verkaufsfördernden Bezug zu Gibsons erfolgreicher Science Fiction a la Neuromancer erzwingen will. Wer das Buch wegen dieses Etikettenschwindels kauft, wird enttäuscht. Gibson hat die engen Grenzen dieses Genres bereits mit dem Vorgänger "Pattern Recognition" überwunden. Auch "Spook Country" ist beste Gegenwartsliteratur. Gibsons Sprache, seine Charakterstudien, sind effizient wie bei Hemmingway oder Chandler, sein Plot bleibt immer spannend und überraschend, einzigartig genial ist Gibson in der vollkommenen Neuschöpfung von Bildern und Worten.

Mit "Spook Country" empfiehlt sich William Gibson ein weiters Mal als John le Carré für das 21. Jahrhundert und macht gierig auf die im Ende bereits angelegte Fortsetzung.

Sent mobile on the go!
http://wernerhabel.blogspot.com

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen