26 Juni 2007

World Wide Elke-Marita in der ewigen Stadt


Rom.

"Anderer Orten muß man das Bedeutende aufsuchen, hier werden wir davon überdrängt und überfüllt. Wie man geht und steht, zeigt sich ein landschaftliches Bild aller Art und Weise, Paläste und Ruinen, Gärten und Wildnis, Fernen und Engen, Häuschen, Ställe, Triumphbögen und Säulen, oft alles zusammen so nah, daß es auf ein Blatt gebracht werden könnte. Man müßte mit tausend Griffeln schreiben, was soll hier eine Feder! und dann ist man abends müde und erschöpft vom Schauen und Staunen."

Goethe in Rom, 7. November 1786


Danke Elke-Marita! Mehr davon!

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Wird das iPhone die Klimakatastrophe aufhalten?




Ich bezweifle diese Hoffnung und es tut mir leid. Aber gerade in Sachen iphone hat JoyofTech recht: Steve Jobs "Wirklichkeitverzerrungsfeld" flackert.

Die Benutzer von Mobiltelefonen 2007 sind nicht so verzweifelt und gequält, wie die Benutzer von MP3-Playern in 2000. Der Markt für MP3-Player in 2000 war ein peinlicher Witz. Der Markt für Mobiltelefone in 2007 ist gesättigt mit ausgereiften Produkten, die in ihren Kernfunktionen ausreichend funktionieren und in ihren Bonus-Funktionen jetzt mehr bieten, als das iPhone verspricht.






Der MP3-Player musste neu erfunden werden, das Telefon nicht. Der berührungssensitive Bildschirm ist der Kern dieser Neuerfindung und er kann ihr Segen wie Fluch werden.

Für den iPod wäre diese Neuerung eine großartige Vereinfachung. Für ein Telefon kann es zuviel der Vereinfachung sein und gerade den Grad an Komplexität reduzieren, den das Telefon braucht um produktiv benutzbar zu bleiben.

Die Reduzierung von Komplexität ist Apples Mantra, aber manchmal vergessen sie, dass funktionales Design immer ein Drahtseilakt zwischen Reduktion und Komplexität ist, der keinem den Vorrang geben darf. Zu oft habe ich während dieser guided tour gedacht, "hmmm, da hätte ich jetzt ohne Hingucken daneben getippt". Und das ist mein Punkt. Mein "kompliziertes" Treo650 kann ich in seinen Kernfunktionen blind bedienen.

Es tut gut, sich zu erinnern: Apple ist ebenso wenig unfehlbar wie Microsoft.
Viel Erfolg, Apple!

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Deutschland verbietet das Internet!

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Flickr filtert den Protest, Gnadenlose Richter gefährden Web 2.0 in Deutschland, Google droht mit Schließung des deutschen E-Mail-Portals. 19. Juni 2007 - 23. Juni 2007. 5 Tage in Deutschland. 3 Schlagzeilen im Spiegel. Hatte ich nicht zuletzt bekannt, dass ich Europa liebe? Bin ich Masochist? Ist Deutschland noch Europa? Ist Europa schon Deutschland?

Mein Aufruf an Franz Wegener! Wir brauchen wieder eine Brandrede von Dir!

Stoppt die Zensur im Internet!

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20 Juni 2007

14 Juni 2007

Die Tyranei der Ungeborenen

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Für jeden vernünftigen, menschenfreundlichen Satz von Joseph Ratzinger gibt es zweitausend Beispiele für die lebensverachtende Intolleranz dieses multinationalen Mem-Konzerns. Gut, dass wir doch immer wieder daran erinnert werden. Die römisch-katholische Kirche schützt die Menschenrechte der Ungeborenen auf Kosten der Lebenden.

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13 Juni 2007

von Deutschland nach Silicon Valley...







... ohne, Geld... ohne Kontakte und ohne Rückflugticket???

Der deutsche Grieche Steli Efti hat es getan, um seinen Traum von der Schule der Zukunft zu verwirklichen.

Dumm? Irre? Mutig? Visionär?

Auf jeden Fall spannend.


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TRIPODS - Die dreibeinigen Herrscher... herrschen!

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Mensch Markus, dass wir uns so lange kennen müssen, bis heraus kommt, dass wir diese Leidenschaft mit einander teilen!

Eine der wenigen, wirklich originellen SF-Ideen, inszeniert in genau dem selben charmant bescheidenen BBC-Stil, der schon den Anhalter so unverwechselbar gemacht hat. Bleibt zu hoffen, dass den Tripods das Schicksal des Anhalters in einer Hinsicht erspart bleibt: Großes Hollywood-Geld ohne Sinn für Geschmack kauft eine geniale Geschichte und ersäuft sie in sinnlos teuren, selbstgefälligen Spezialeffekten und dümmlich dazu erfundenen Zeitgeist-Dialogen.

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Zeitdokumente, dokumentierte Zeit, all you can eat

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Danke Phoenix, für diesen konsequenten Mut! Mag er ein Vorbild sein! Dumm nur, dass Geister wie ich einer weiteren Versuchung widerstehen müssen, das Heute im Gestern zu verpassen.

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03 Juni 2007

Wil Wheaton: von Wesley "Weichei" Crusher zum coolen Linux Porno Geek



Habe ich mich damals nur kolossal in Wil Wheaton getäuscht, oder ist aus dem ehemaligen STAR TREK TNG Hassobjekt erst mit den Jahren ein cooler Linux Porno Geek gewachsen?

Er schreibt über Linux Mediaplayer in einer eigenen Kolumne für eine alternative Porno Community!

Ich bin begeistert!

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Unbequeme Möglichkeiten

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Einige meiner Freunde halten die Klimakatastrophe für einen Schwindel von nach Forschungsgeldern gierenden Klimaforschern, eine gesteuerte Massenhysterie aus neo-imperialistischen Motiven, auf Kosten, mal wieder, der 3. Welt.

Ich würde das gerne glauben. Denn auch ohne Klimakatastrophe bliebe der Menschheit noch diese kleine todo-Liste. Wir könnten uns also auf wichtigere Dinge konzentrieren? Die Botschaft hör ich wohl; allein, auch hier fehlt mir der Glaube. Ich zweifle an den Zweiflern.

Jeder Wissenschaftler, der den Klima-Warnern ökonomische Motive vorwirft, verpflichtet sich damit seine Arbeit ausschließlich aus eigenen Mitteln zu finanzieren. Welcher Wissenschaftler ist von externen Geldmitteln unabhängig? Welcher Wissenschaftler muss die Finanzierungswürdigkeit seiner Arbeit nicht seinen Geldgebern gegenüber ständig rechtfertigen? Hier hacken prekäre Krähen auf die Augen ihrer Leidensgenossen im Futterneid. Das lässt mich an ihren Argumenten zweifeln.

Angenommen, die 3. Welt kopiert weiterhin die wirtschaftliche Entwicklung der 1. Welt im schnellen Vorlauf. Würde ihr das nutzen? Würde es ihr weniger schaden, als eine präventive Richtungsänderung in Erwartung der Klimakatastrophe?

Folgendes, mögliches Szenario: Die 1. Welt treibt, Klimawandel oder nicht, ihre ökologischen Lebensstandards langsam aber stetig weiter nach oben. Der Druck kommt hier nicht von schmelzenden Polkappen, Wirbelstürmen oder Dürren, sondern von wohlhabenden Wählerstimmen, die im sauberen, ruhigen Grünen alt werden wollen. Während sich die 1. Welt so oder so in die post-industrielle Zukunft verabschiedet, wird in ihrem dunklen, schmutzigen Hinterhof die 3. Welt weiterhin als Bergbaustollen, Hochofen und Sondermüllkippe missbraucht. Klima-Katastrophe oder nicht, der stätig ansteigende Gipfel dieser Müllkippe wird über uns in einem vernichtenden Tsunami kollabieren, als Weltkrieg, Umweltkatastrophe, oder beides gleichzeitig.

Die Drohung der Klimakatastrophe ist nur eines von vielen möglichen Motiven für einen globalen Richtungswechsel in der industriellen Entwicklung. Sie ist das erste dieser Motive, dem es gelungen ist, ein globales Bewusstsein zu schaffen.

Das Versprechen, dass alles so weiter gemacht werden kann wie bisher, ist ein Versprechen auf absehbare Zeit, ein Versprechen zu Gunsten weniger, auf Kosten letztlich aller.

Ich kann der Drohung oder dem Versprechen glauben, ich kann das eine oder das andere anzweifeln, beweisen kann ich sie beide nur im Rückblick.

Es gibt keine unbequeme Wahrheit, nur unbequeme Möglichkeiten.
Welche Möglichkeit verdient die Gunst meines Zweifels?
Welche Möglichkeit erlaubt mir Teil der Lösung statt des Problems zu sein?
Welche Möglichkeit bietet mir eine Option auf die Zukunft?

Ich zweifle an der Drohung wie an dem Versprechen.
Ich entscheide mich, der Drohung zu glauben, aus Angst vor dem Versprechen.

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file /opt/kde3/lib/libconnectionmanager.so.0.0.0 from install of kdelibs3-3.5.7-23.1 conflicts with file from package kdepim3-3.5.7-7.1

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Frage nicht nur, was Dein Betriebssystem für Dich tun soll; frage, was Du für Dein Betriebssystem tun kannst. In diesem Sinn beteilige ich mich, frei von jeglichen Programmierkenntnissen, immer mal wieder gern als kollektiver Kammerjäger.

Und weil ich weiß, dass man als Anwender im Angesicht des Bugs oft nur Google als besten Freund hat, hier der Bug und seine *vorläufige* Bekämpfung in größtmöglicher Verbreitung.

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