http://www.linux-watch.com/news/NS8124627492.html
Ihr seid gewarnt, Freunde! ;-)
--
http://wernerhabel.blogspot.com/
http://www.linux-watch.com/news/NS8124627492.html
Ihr seid gewarnt, Freunde! ;-)
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http://wernerhabel.blogspot.com/
mein guter Freund Oliver hat zum ersten Mal seinen PC mit Hilfe von Linux
getötet.
Ich behaupte, dass jeder Linux-Newbie mindestens einmal diese oder eine an
Schwere vergleichbare Erfahrung macht.
Zwar liegt meine "Trash and Burn"-Phase inzwischen hinter verklärendem Nebel
der Erinnerung, aber meine ersten 6! SuSE-Versionen verliefen nie ohne
Operation am offenen Herzen meines PC und mindestens einen
Reanimationsversuch.
Einmal war ich direkt am Tod eines PC eines Freundes durch Linux beteiligt,
zum Glück nur einmal und nicht dieses Mal.
Es hat mich fast erschrocken, wie problemlos und einfach meine letzte
Neuinstallation auf meinem aktuellen Toshiba-Laptop verlief.
Schließlich waren "Laptop" und "Wlan" in der Linux-Welt bis vor kurzem noch
terra incognita der Linux-Welt.
Zwar liegt dieser Erfolg zum größten Teil an der Leistung der Linux-Entwickler
in den letzten fünf Jahren.
Die Leistungssprünge von KDE (und ich gestehe, dass das der für mich
entscheidende Teil von Linux ist) in diesem Zeitraum, sind ein Schlag in
Windows Gesicht.
Aber entscheidend bleibt ,bei aller Bescheidenheit, meine Linux-Erfahrung seit
2000, die mich inzwischen Gefahren vermeiden lässt, die kein Newbie ahnen
kann und die ich gar nicht mehr als solche wahrnehme.
Oliver hat mir den Reality-Check gegeben, dass die Gefahren immer noch da
sind.
Aber warum gibt es sie immer noch?
Weil Root zu mächtig ist!
Das gesagt, spüre ich eine Erschütterung der Macht. So als ob Millionen
wütender Linux-Gurus aufschreien und (hoffentlich) für immer verstummen ;-)
Aber ich bleibe dabei: Ein allmächtiger und gleichzeitig unkontrollierter
Administrator ist eine dauernde Gefahr für die Stabilität eines Systems.
Microsoft "löst" dieses Problem, in dem es die "gefährlichen" Funktionen in
einem undurchdringlichen Dickicht von Untermenüs vor dem User versteckt.
Apple legt "experience level" über die Systemeinstellungen und je nach
Selbsteinschätzung kann der User vitale Einstellungen zwar sehen, aber nicht
ändern.
Ich bin zwar nicht in der Lage meinen Vorschlag für Linux selbst umzusetzen,
aber ich mache ihn trotzdem ;-)
Meine Stichpunkte sind Kontrolle und Rückmeldung.
Ich will es am Beispiel meiner Distribution SUSE erklären:
Jede Veränderung einer Einstellung in YAST sollte einer automatischen
systemweiten Abhängigkeitsprüfen unterworfen werden, so wie es jetzt schon
bei der Installation von RPM-Paketen Standard ist.
Statt eines nichtsagenden "Sind Sie sicher?" sollte Root dann alle
Konsequenzen seines Tuns nachvollziehbar angezeigt bekommen, bevor! sie aktiv
werden.
Klingt banal, aber wenn es so banal ist, warum sieht die Realität dann immer
noch so anders aus?
Ich vertraue in dieser Frage auf die ungebrochene Entwicklungsgeschwindigkeit
von open source und solche Artikel stärken die Hoffnung:
http://cache.technologyreview.com/articles/05/06/issue/feature_linux.1.asp
Jetzt erst recht, Oliver!
http://www.spiegel.de/netzwelt/netzkultur/0,1518,367331,00.html
ROTFL
:-D
Habe diesen großartigen Film gestern Abend mit guten Freunden genossen.
Kein Film für das Wohnzimmer, egal wie groß der Fernseher ist.
Tim Burton ist einer der wenigen Visionäre unserer Zeit.
Seine Filme sind bis ins kleinste Detail Ausdruck seiner Phantasie und darin
so unverwechselbar, wie die Werke eines Chaplin oder Kubrick.
Burton ist ein verspieltes Kind mit den seelischen Abgründen eines
Erwachsenen.
In dem Chamälion Johnny Depp hat er sein ideales Alter Ego gefunden um seine
irwitzig rauschhaften Geschichten zu erzählen, untermalt von Danny Elfmans
sphärisch verstörenden Klängen.
Eine Farborgie voller Witz und Gefühl.
Roald Dahl hätte keine würdigeren Erben finden können.
http://www.apple.com/trailers/wb/charliechocolatefactory/
So, mit diesem Eintrag hat der erste inhaltliche Durchhänger meines Blogs nun ein Ende.
Wie erwartet hat sich diese in Schüben auftretende habelsche Charakteristik mit ins neue Medium gerettet.
Sei es d'rum, das Schreiben gegen das vergessen werden geht weiter ;-)
Überswinde ich also die Funkstille, indem ich sie thematisiere.
Mit ein Grund war sicher mein Wechsel auf die im Moment stabile SUSE.
http://www.novell.com/de-de/products/linuxprofessional/index.html
Ich bin sehr zufrieden!
Was mich auch sehr freut ist meine Teilnahme an einer lockeren SUSE User Group mit zwei Arbeitskollegen.
Geben wir es zu:
So wie es in den Achtzigern revolutionäre Pflicht war, das Evangelium des Mac gegen den Moloch aus Redmond zu verteidigen, so gilt dies heute für Linux.
Und im gemeinsamen Betkreis macht Missionieren ja schon seit den Katholiken doppelt soviel Spaß :-)
In diesem Sinn:
Happy Halloween!
http://www.heise.de/newsticker/meldung/63150
Für mich hat der Weltjugend eines bewiesen.
Die inhaltliche Ohnmacht der klerikalen Elite, vor der spirituellen Befindlichkeit.
Benedikt erkennt sehr klug, dass das keine Katholiken in seinem Sinn sind.
Aber was soll er machen?
http://www.heise.de/newsticker/meldung/63150
Auch Politik aus dem vorherigen Jahrhundert muß in unserer Gegenwart scheitern.
Sie tut das auf sehr unterschiedlichem Niveau, immer interessant, manchmal amüsant, manchmal skurill.
Bezeichnend ist, dass das Medium die politischen Ideen, die es zur Verbreitung gebrauchen wollen, inhaltlich bereits überwunden hat.
Das geht quer durch die Parteien und wird immer und gerade im Umgang mit dem Medium deutlich:
Wählt!
Jede Stimme zählt!
http://politikerscreen.21publish.de/
http://blog.gruene.de/
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/20/20792/1.html
http://www.heise.de/newsticker/meldung/62603
Vorfreude!
:-)
http://www.out-law.com/page-5782
Zeichen der Zeit.
Wir leben online.
Und bald sterben wir auch online...
--
http://wernerhabel.blogspot.com/
Beide sind ewig, weil sie virtuell sind.
Das virtuelle ist unsterblich.
Leider.
http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,368390,00.html
Oh, da fehlte ja ein Link, sorry!
Am Sonntag, 7. August 2005 22:38 schrieb Werner Habel:
> Also, jetzt dürfte mein Blogger-Profil halbwegs aussagekräftig sein,
> einschließlich Amazon-Wunschzettel ;-)
>
> Dass ich als Blogger per Defintion krank bin, habe ich schon lange geahnt,
> jetzt weiss ich es ;-)
http://www.heise.de/newsticker/meldung/62550
--
http://wernerhabel.blogspot.com/
Also, jetzt dürfte mein Blogger-Profil halbwegs aussagekräftig sein,
einschließlich Amazon-Wunschzettel ;-)
Dass ich als Blogger per Defintion krank bin, habe ich schon lange geahnt,
jetzt weiss ich es ;-)
Und obwohl ich weiss, dass "big googles are watching me",
http://www.heise.de/newsticker/meldung/62548
habe ich mir heute die GoogleBar für den Konqueror installiert.
Aber ich habe auch erlebt, was mit Alta Vista und HotBot passiert ist.
Die Menschen sollten keine Angst vor Google haben, Google sollte Angst vor den
Menschen haben.
--
http://wernerhabel.blogspot.com/
Ich bin wieder zuhause!
Wer nicht gemerkt hat, dass ich weg war, selbst schuld! ;-)
Ist ja alles in meinem Blog nachzulesen.
An dieser Stelle, ein herzliches Danke, an alle von Euch, die meine Einträge
kommentiert haben!
Die Anzahl der Reaktionen in diesem Zeitraum beweist endgültig, dass die
Entscheidung für ein Blog richtig, ja überfällig war.
Für mich auch ein weiteres proof of concept für offene Systeme.
Noch etwas zu diesem Blog:
Kleine, aber wichtige Veränderungen am Layout.
Die Links sind intuitiver angeordnet und das RSS-Feed des Blogs ist jetzt
zusätzlich direkt verlinkt.
Das ist für diejenigen unter Euch wichtig, die noch keinen RSS-kompatiblen
Browser benutzen.
Das betrifft vor allem Windows-PCs mit Internet Explorer und Macs ohne OS X.
Reader für Windows gibt 's hier:
http://www.zdnet.de/downloads/weekly/19/weekly_393-wc.html
Reader für Macs < OS X gibt 's hier:
http://www.download.com/3120-20_4-0.html?qt=RSS+reader+Mac&tg=dl-20&search.x=19&search.y=10
Außerdem haben nun auch meine Fotos endgültig den Server gewechselt.
Damit ist dieses Blog nun vollständig Tripod-frei.
Auch zur neuen Foto-Seite gibt es natürlich den Link des entsprechenden
RSS-Feed.
Die Fotos unserer Elbe-Tour werde ich schrittweise im Lauf der kommenden Tage
online bringen. Da muss gewählt und organisiert werden und das kostet Zeit,
die erst mal rar sein wird.
Es lohnt sich also zwischendurch nach Veränderungen zu schauen, was mit RSS
natürlich viel komfortabler geht.
Zugegeben, ich bin ein Fan dieser Technik ;-)
Jetzt, da die Tour vorbei ist, werden meine Einträge wieder mehr den Charakter
eines (we)blogs haben, also neben meinen Befindlichkeiten vorallem
interessante Netz-Fundstücke sammeln und kommentieren.
Fangen wir an ;-)
http://www.heise.de/newsticker/meldung/62544
The Long Boom is back! ;-)
http://www.heise.de/newsticker/meldung/62435
OS X... äh... 10? hab ich auch... bald! ;-)
http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID4599498_REF1,00.html
Der Durchschnitts-SPDler ist zu alt? Duuuh!
Am Donnerstag, 28. Juli 2005 17:05 schrieb Franz Wegener:
> http://www.industrial-technology-and-witchcraft.de/index.php/ITW/15327/
Eine Songversion des Gedichts verhalf Anfang der 70er Jahre dem
TV-Moderator Les Crane sogar in die TopTen und zu einem Grammy.
Meine Mutter besitzt eine von Curt Jürgens sprechgesungene Version des Liedes
mit deutschem Text als Vinyl-Single.
Eine meiner frühsten und tiefsten musikalischen Erinnerungen.
Und ich bin überzeugt, dass es sowohl bei Apple als auch bei SuSE Entwickler
in Capes gibt ;-)
Auf freundlichen Hinweis von Franz Wegener:
Wenn das die Realität an unseren Unis wiedergibt, wundert mich am Zustand
unseres akademischen Systems nichts mehr und ich bin noch dankbarer ihm
rechtzeitig entronnen zu sein.
:-(
http://www.spiegel.de/unispiegel/wunderbar/0,1518,365653,00.html
Im IC 2121 von Hamburg nach Mainz.
An dieser Stelle, ein großes Lob an das kompetente, umsichtige und hilfsbereite Betreuer-Team im Fahrrad-Abteil dieses Zuges. Würde sich die Bahn doch nur immer an diesen, ihren eigenen Service-Standard halten; Sie würde viel von ihrem Schrecken für Radler verlieren.
Versuch einer Bilanz:
704 Kilometer in 12 Tagen von Bad Schandau an der tschechisch-sächsischen Grenze bis nach Hamburg.
Ca. 58 Kilometer pro Tag.
Versuch eines Fazits:
Ich hatte zu Beginn der Tour ja bereits gestanden, selten mit einer derart schlechten Kondition eine große Fahrt gestartet zu haben, mental ebenso wie körperlich.
Der instinktive Reflex nach dem Dauer-Job-Frust in den drei Monaten seit unserem letzten letzten Urlaub lautete: RELAX!
Die Entscheidung zur Tour verlangte mir viel Selbstüberwindung ab.
Das erste endgültige Motiv war der Anspruch, über die Bewältigung körperlicher Grenzen Selbstwert zu bekommen.
Das gelingt mir sonst nur, wenn ich an meinem Projekt arbeite.
Aber um damit das gleiche Ergebnis zu erzielen, müsste ich für die die gleiche Zeit in Klausur gehen. Und das, verzeiht Meister Wegener, will ich nicht.
Das zweite Motiv liegt in meiner Verpflichtung zu meinem Partner.
Dirk braucht in ungefähr jährlichem Rhythmus das Abenteuer seine körperlichen Ressourcen in freier Natur auszuschöpfen, verbunden mit der Herausforderung, in bis dahin unbekantem Terrain autark seinen Weg zu finden.
Ich vermute, dass das für ihn die Funktion einer Katharsis erfüllt, auch wenn das für ihn ein viel zu komplliziertes Wort für "Spass" wäre.
Nähme ich ihm diese Möglichkeit, indem ich meine Teilnahme verweigerte, würde ich ihn für meine beruflichen Lebensumstände bestrafen, die nicht er veratwortet, sondern ich.
Das Ziel der Selbstwertfindung ist erreicht.
Ich kann wieder mehr von meinen Muskeln sehen und weniger von meinen Pfunden fühlen.
Dass ich diese Tour bei so schlechten Voraussetzungen doch so gut absolviert habe, erleichtert die Entscheidung für die nächste.
Und obwohl die innere Mitte noch lange nicht erreicht ist, so ist sie doch zumindest unter dem angehäuften Seelen-Müll sichtbar.
Ich leugne aber nicht meine Vorfreude auf Zuhause und den ersten Eintrag, den ich wieder in mein SuSE-Laptop hacken kann.
Ab dem 08. 08. Bin ich dann wieder im deutschen Zentrum für Ehrlichkeit, Kollegialität und innerbetrieblicher Mitbestimmung. Und darauf freue ich mich natürlich auch schon wie toll ;-)
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Sent with Treo Communicator
Begonnen haben wir den heutigen Tag mit einer Exkursion nach Cuxhaven, um dort die Mündung der Elbe in die Nordsee zu bewundern. Cuxhaven selbst reichte aber nicht an den Eindruck Hamburgs heran.
Und so beschlossen wir den Tag, in einem feinen Restaurant in Blankenese, mit einem Matjes-Teller und dem ersten Labskaus meines Lebens.
Lecker! :-)
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Sent with Treo Communicator
Wie ein bisschen Sonne, ihre Wärme und die Abwesenheit massentouristisch wirksammer Events das Erlebnis einer Stadt doch verbessern...
Doch Anfang zu Anfang. Wir erwanderten die bewaldteten Hügel der Hamburger Villensiedlung Falkenstein über ein verschlungenes System grob behauhener Steintreppen.
Manchmal der Gedanke an im Dschungel versunkene Felsentempel. Wird Lara Crofts Oberweite gleich um die Ecke lucken? Nein, aztekische Felsentreppen sind gigantischer. Aber Lara Croft... Wer weiss...
Dann waren wir dem geriatrischen Charme Blankeneses entkommen, wo nur wohnt, wer zuviel Geld hat, um es in der kurzen, ihm noch bleibenden Lebenszeit noch ausgeben zu können.
Endlich konnten wir das entspannt, urbane, globale Hamburg erleben, das sich bis jetzt immer hinter der Maske des nass-kalt triefenden, gehetzten Molochs verschanzt hatte.
Endlich wärmte die Sonne. Endlich waren die Straßen belebt, ohne verstopft zu sein.
Wir staunten uns durch das exklusive kulinarische Angebot des Alsterhauses (Ich: "Oh, original schweizer Armee-Schokolade mit Guarana!" Dirk: "6,95 Euro für 90 Gramm Pesto?! Dafür kann ich 1000 Gramm selbst machen!!").
Wir absolvierten beide den ersten Besuch einer "Habitat"-Filiale unseres Lebens (Ich "Uiii!.. Oh!... Ah!" Dirk: "Schlechte Qualität! Schlechte Verarbeitung! Unfunktional designt! Unergonomisch!... Für das Geld lieber Manufactum!").
Ein leckeres Eis am Ufer der Alster...
Ein Tag in Hamburg kann so schön sein :-)
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Sent with Treo Communicator
Nachtrag zum 31. 07.: Ankunft in Hamburg.
Eine Stadt, deren Radwegeführung von den Bedürfnissen des Autos diktiert wird.
Selbst in den Randgebieten, in die die Radfahrer vertrieben werden, müssen sie sich jeden Meter verbliebenen Lebensraum gegen die einzige übrig gebliebe Spezies erkämpfen, Radfahrer gegen Fußgänger.
Als wäre das nicht genug Sozialdarwinismus auf Straßen und Wegen, mussten ausgerechnet am Tag unserer Ankunft die HEW Cyclassics 2005 stattfinden.
Mit dem professionellen Radrennsport wurde ein weiteres Raubtier auf den Verkehrsurwald los gelassen: Der drahtig-dürre Radler, gehüllt in quietschbunte, hautabschnürende Werbebanner, auf ultraleicht pfeilschnellen Alluminum- Carbon Konstrukten dahin rasend.
Ganz Hamburg kapitulierte vor dieser Dominanz, indem zentrale Verkehrsrouten für alle anderen Lebensformen unter Todesdrohung gesperrt wurden.
Wer trotzdem seinen Zeh auf geweihten Straßenbelag setzte, riskierte entweder von der höchst polizeilichen Motorrad-Eskorte, oder von weniger hohen, aber ebenso kaltblütig rasenden Versorgungsmobilen nieder gemäht zu werden.
Ulrich wurde trotz all dem nur Siebter.
Und während all dem schiffte es wie aus Himmelskübeln.
Der als rettender Hafen erhoffte Camping-Platz entpuppte sich als widernatürliche Kreuzung von Sandkasten, stalinistischem Gulag und rumänischem Bahnhofsklo. Hygienisch ein Fall für das Ordnungsamt! Der Name "Camping-Platz Blankenese", blanker Sarkassmus des geographischen Zufalls! Und in Stadtnähe keine einzige Alternative!
All mein Vertrauen auf West-Qualität, mit einem Schlag widerlegt, bitter...
Das war schon das zweite Mal, dass mich Hamburg so unfreundlich begrüsst und so hatte sie für heute einiges gut zu machen.
Mit einem Mittagessen bei "Subway" war ein guter Anfang gemacht.
"Subway", das beste fast food, seit dieser Begriff in meinem Wortschatz existiert. Wer immer nur ihren Lieferservice nutzt, ohne sich je vor Ort sein! eigenes! Sandwich "gebaut" zu haben, verpasst das Einzigartige des Konzepts. Eat fresh!
Aber auch der heutige Tag sollte von einem Großereignis ebenso überschattet, wie überstrahlt werden.
Mit der Queen Mary 2 lief heute das weltweit größte Kreuzfahrtschiff zum zweiten Mal in den Hamburger Hafen ein.
Wirklich gigantisches Schiff. Wirklich gute Gelegenheit, für wirklich gute Fotos.
Nun haben findige PR-Strategen flink den "Queen Mary 2 Day" ausgerufen und ganz Hamburg in eine einzige Merchandising-Kirmes verwandelt.
Wer einmal erleben will, wie sich eine Weltstadt selbst an die Grenzen ihrer touristischen Kapazität bringt, hätte in diesen beiden Tagen hier sein müssen.
Dass wir bei all dem Geschiebe und Gedränge auch noch Fotos von der alten Speicherstadt machen konnten, ein Wunder.
Erschwert wurde das auch dadurch, dass die Akkuversorgung für Dirks Kamera von jetzt auf gleich wegbrach und Ersatz nur sehr schwer zu fnden war.
Wo der arme Kerl in den letzten Tagen doch schon so sehr unter Gegenwind zu leiden hatte... :-(
Werden unsere beiden Helden Hamburg überleben?
Schalten Sie auch morgen wieder ein, wenn sie Robo-Wern sagen lesen wollen: "Ich habe die Oma von rechts gar nicht kommen sehen, Herr Wachtmeister!" ;-)
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Sent with Treo Communicator